Wie hier gemessen wird
Die Messgröße wird vor dem Versuch festgelegt, nicht danach ausgewählt.
Das ist die einzige Regel, die über die Belastbarkeit eines Ergebnisses entscheidet. Wer nach dem Versuch entscheidet, welche Größe er berichtet, findet immer eine, die günstig aussieht — und veröffentlicht am Ende die Auswahl, nicht das Ergebnis.
Deshalb steht auf dieser Seite zu jeder Frage dieselbe Gliederung: die Frage, die Messgröße, das Ergebnis und die Grenzen des Ergebnisses. Auch dann, wenn die letzte Zeile die unbequemste ist.
Was zu einer Messung gehört
Ein Ergebnis ist ohne diese vier Angaben nicht prüfbar: die Definition eines Treffers, die zugelassene Toleranz, das Material samt Annotation und der Vergleichsmaßstab.
Fehlt eine davon, ist die Zahl eine Behauptung. Wir kennzeichnen solche Stellen auf dieser Seite in eckigen Klammern, statt sie wegzulassen — eine fehlende Angabe soll auffallen.
Was hier nicht steht
Kein Vergleich mit fremden Systemen, solange nicht dieselben Daten und dieselbe Messvorschrift zugrunde liegen. Solche Vergleiche sind in diesem Feld verbreitet und sagen meistens mehr über die Auswahl der Testdaten als über das Verfahren.
Keine Ankündigungen. Was in Arbeit ist, steht hier erst, wenn es ein Ergebnis gibt — auch dann, wenn das Ergebnis lautet, dass der Weg nicht trägt.
Womit gerechnet wird
Rund 300 GB GPU-Speicher, 16 TB Speicher, 10-GbE-Anbindung, an einem deutschen Standort. Das reicht nicht, um im Maßstab mitzuhalten — und darum geht es auch nicht.
Wenn die zentrale Annahme lautet, dass ein anderes Organisationsprinzip mit weniger auskommt, ist genau diese Ausstattung der richtige Maßstab. Auf einer sehr viel größeren wäre der Mechanismus von Skaleneffekten überdeckt.