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Maverick RDD

Wie lernt ein System zusammenzuarbeiten, wenn es keine Belohnung gibt?

Ein kleines Forschungslabor in Hamburg

Vorher haben wir vier Jahre an einer anderen Frage gearbeitet. Die ist beantwortet. Die jetzige ist schwerer.

Die frühere Frage war, Ereignisse aus Bewegtbildern zu erfassen — konkret: den Ball im Fernsehbild zu finden. Gemessen wurde über 30 Halbzeiten, mit Precision und Recall. Das Ergebnis veröffentlichen wir, sobald die Messmethode vollständig dokumentiert ist; was das Verfahren leistet und wo es an Grenzen stößt, steht auf der Seite Forschung bei der WWE Media GmbH.

Was daran gelernt wurde, trägt die jetzige Arbeit: dass ein Ergebnis erst zählt, wenn die Messung nachvollziehbar ist, und dass vier Jahre an einer Frage kein Umweg sind.

Warum ohne Belohnung

Ein Belohnungssignal ist ein globales Signal. Es setzt eine Instanz voraus, die von außen bewertet.

Daraus folgen bekannte Probleme. Systeme optimieren das Signal statt der Absicht. Sie verhalten sich außerhalb der Trainingsverteilung spröde. Und in Umgebungen mit mehreren Beteiligten entsteht eher Konkurrenz als Zusammenarbeit, weil das Signal knapp ist.

Ein skaleninvariantes System braucht dieses Signal nicht. Wenn dieselbe Organisationsregel auf jeder Ebene gilt, entsteht Koordination aus lokaler Wechselwirkung. Kooperation ist dann keine Zusatzbedingung, sondern eine Folge der Architektur.

Ob das trägt, ist offen. Genau daran arbeiten wir.

Womit wir arbeiten

Rund 300 GB GPU-Speicher, 16 TB Speicher, 10-GbE-Anbindung. Das reicht nicht, um im Maßstab mitzuhalten — und darum geht es auch nicht.

Wenn die zentrale Behauptung lautet, dass ein anderes Organisationsprinzip mit weniger auskommt, dann ist genau diese Ausstattung der richtige Maßstab. Auf einer sehr viel größeren wäre der Mechanismus von Skaleneffekten überdeckt.

Wer dahintersteht

Stefan Muhlack — Physiker, seit 2000 Unternehmer, zertifizierter Manager für digitale Transformation (VDI).

Wissenschaftlich begleitet von [zwei Professoren der Physik — Namen erst nach schriftlicher Freigabe].

Das Labor gehört zu einer seit 2000 bestehenden Unternehmensgruppe und wird aus deren Erträgen und öffentlicher Forschungsförderung finanziert. Diese Anbindung steht hier bewusst: Gegenüber Hochschulen und Fördergebern ist eine neu gegründete Gesellschaft ohne Historie ein Risikosignal — ein Forschungszweig eines bestehenden Unternehmens ist eines für Projektfähigkeit.

Was wir veröffentlicht haben

[Chronologische Liste mit direkten Verweisen auf Code, Daten und Vorabdrucke. Noch leer.]

Solange hier nichts steht, ist diese Seite für Suchmaschinen gesperrt. Das ist Absicht: Eine Forschungsseite ohne Veröffentlichungen wirkt wie eine Behauptung, eine mit einem nützlichen offenen Datensatz wie ein Labor. Der naheliegendste erste Eintrag ist der Vorabdruck zur Ballerkennung.

Mitarbeiten

Wir suchen Menschen, die an einer Frage arbeiten wollen, die wir nicht gelöst haben.

Was Sie bekommen: eine offene Frage, ausdrücklich zugesicherte Veröffentlichungsfreiheit, Zugang zu Daten aus echten Betrieben und asynchrones Arbeiten ohne Dauererreichbarkeit.

Was hier fehlt: ein großes Rechenbudget. Wir haben rund 300 GB GPU-Speicher, keinen Cluster mit tausenden Karten. Wenn Ihre Idee Skalierung braucht, sind Sie hier falsch.

Kontakt

Für Forschung, Partner und Fördergeber. Schreiben Sie direkt — kein Formular, kein Verteiler.